Real-Time and Embedded Systems

Seminar Synchrone Sprachen

Vorbesprechung:

Fr., 05. Feb 2010, 12:00-12:30, R1118 (11. Stock im Hochhaus)

 

Kickoff:

Fr., 16. Apr 2010, 12:00-12:30, R1118 (11. Stock im Hochhaus)

 

Vorträge:

Di, 13. Juli 2010, 15:00 (Ort: Ü2), Proceedings

 


Agenda:

15:10 - 15:15 Begrüßung
15:15 - 16:00 Scade (ssm)
16:00 - 16:45 Codegenerierung aus grafischen Modellen (mhei)
16:45 - 17:30 Jumps in ESTEREL (svb)

17:30 - 17:45 Kaffeepause

17:45 - 18:30 SHIM (mlic)
18:30 - 19:15 PRet-C (ybe)

 

Weitere Termine:

      23.04.2010 Thema
      07.05.2010 Gliederung+Stichworte+Abstract+Einleitung+Literaturübersicht
10.-12.05.2010 Individualtermine
      04.06.2010 Ausarbeitung, bis 12 Uhr mittags
07.-11.06.2010 Individualtermine
      11.06.2010 Vortragsfolien, bis 12 Uhr mittags
      18.06.2010 Überarbeitete Version (12 Uhr) + Ausgabe der Reviews (per E-Mail)
      25.06.2010 Rückgabe der Reviews (per E-Mail), bis 12 Uhr mittags
      02.07.2010 Überarbeitete Endversion, bis 12 Uhr mittags
      13.07.2010 Blockseminar mit Vorträgen (ab 15 Uhr bis 19/20 Uhr)

Univis-Eintrag


Dozenten:

  • Reinhard v. Hanxleden, Christian Motika

Thema

Die synchronen Programmiersprachen Esterel und Lustre werden dazu eingesetzt, reaktive Programme für eingebettete und/oder Echtzeitsysteme zu schreiben. Ein wichtiges Merkmal dieser Sprachen ist eine klare, formal definierte Semantik. Diese erleichtert sowohl die Verifikation von Programmen, als auch die weitergehende automatische Verarbeitung von Programmen.
In diesem Seminar werden wir uns, weiterführend zur Vorlesung "Synchrone Sprachen" im Wintersemester 09/10, mit aktuellen Forschungsarbeiten beschäftigen.


Grundlagen:

Ein Teil der Seminararbeit ist eine eigenständige Literaturrecherche, die folgenden Quellen dienen somit nur als Einführung in das entsprechende Thema:

  • Nicolas Halbwachs, Synchronous programming of reactive systems, a tutorial and commented bibliography, Tenth International Conference on Computer-Aided Verification, CAV'98, Vancouver (B.C.), LNCS 1427, Springer Verlag, June 1998
  • Gerard Berry, The Foundations of Esterel, Proof, Language and Interaction: Essays in Honour of Robin Milner, G. Plotkin, C. Stirling and M. Tofte, editors, MIT Press, Foundations of Computing Series, 2000
  • Reinhard v. Hanxleden, Modellierung Reaktiver Systeme - Statecharts und Synchrone Sprachen, in: Peter Liggesmeyer and Dieter Rombach (Hrsg.), Software Engineering für Eingebettete Systeme, Spektrum Akademischer Verlag, 2005
  • Lokale Webseite zur Esterel-Programmierumgebung


Themenzuordnung:

Teilnehmer Thema
ybe PRet-C
grh SyncCharts
mlic SHIM
svb Esterel-Extension: Jumps/Tardieu
ssm SCADE
mhei Codegenerierung aus grafischen synchronen Modellen

 Anmerkung: Aus datenschutzrechtlichen Gründen werden die Vorlesungsteilnehmer nicht namentlich genannt.


Vortrag, Ausarbeitung, Review:

Sinn dieses Seminars ist es, sich mit einem Themengebiet intensiv und selbständig wissenschaftlich auseinanderzusetzen. Das Thema ist in einem mündlichen Vortrag und einer schriftlichen Ausarbeitung zusammenzufassen. Damit stellt das Seminar eine gute Vorbereitung auf die Anfertigung einer Abschlussarbeit dar.

Der Vortrag sollte 40 Minuten lang sein. Zu dem Vortrag sollen aussagekräftige Folien, mit LateX Beamer,  erstellt werden. Sollte das Thema auch eine konkrete Implementierung behandeln, ist eine entsprechende kurze Tool-Demo im Rahmen des Vortrages sinnvoll.

Die Ausarbeitung soll eine Übersicht über das behandelte Themengebiet darstellen. Sie sollte so verfasst sein, dass sie von einen Informatikstudenten im 4. Semester allgemein gut verstanden werden kann. Insbesondere sollte die Ausarbeitung nicht schwerer zu lesen sein als die zugrunde liegenden Paper. Die Ausarbeitung sollte 6 Seiten umfassen und den ACM Style verwenden (deutsche / englische Version).

Ein Review einer Ausarbeitung besteht aus zwei PDF-Dokumenten:

  1. Generelle Anmerkungen, basierend auf dem review.tex Template,
  2. Detailliertere Korrekturen, in Form einer annotierten Fassung der Ausarbeitung. Dies kann ein (z.B. mit Xournal) elektronisch annotiertes PDF sein, oder ein eingescannter, handschriftlich annotierter Ausdruck der Ausarbeitung.

Beides wird per E-Mail NICHT an den Autor der Ausarbeitung geschickt, sondern an die Dozenten. Sollten Sie einen Scanner benötigen und keinen zur Verfügung haben, wenden Sie sich bitte an das Sekretariat der Arbeitsgruppe.

 

Benotung:

Das Seminar ist benotet. Es werden jeweils Teilnoten für die einzelnen Meilensteine (Versionen der Ausarbeitung, Reviews, Folien, Vortrag) vergeben, aus denen sich die Endnote zusammensetzt. Es werden jeweils die Qualität sowie die Rechtzeitigkeit (siehe Terminplanung) bewertet.


Technisches:

  • Subversion Repository auschecken: svn co http://rtsys.informatik.uni-kiel.de/svn/teaching/sem/10ss-sync/
  • Texlipse Latex Eclipse Plugin: http://texlipse.sourceforge.net/
    • URL kann direkt als Eclipse update site benutzt werden
    • Bei der Erstellung eines neuen Texlipse Projektes im New-Wizard auf pdf als Ausgabeformat umstellen und pdflatex benutzen (siehe unten)
  • ACM Style in deutscher oder englischer Version verwenden (innerhalb des rtsys-Netzwerks auch global verfügbar)
  • Wir benutzen pdflatex (erstellt PDF Dateien) und nicht direkt latex (erstellt DVI Dateien)
    • sind im Prinzip gleich zu benutzen
    • Hauptunterschied ist die Einbindung von Grafiken. In pdflatex siehe z.B. http://latex.mschroeder.net/#grafiken (Es sollte immer eine komplette figure Umgebung mit caption, label und Referenz im Text benutzt werden!)
    • Texlipse unterstützt ein sehr ausführliches "figure" template (irgendwo figure tippen und Strg-Leertaste drücken)
  • Bibliographie: Siehe ACM Beispiel (hier werden die Bibliographielemente in eine eigene *.bib Datei ausgelagert). Manuell wird dann einmal pdflatex dokument.tex aufgerufen. Dies erzeugt eine dokument.aux Datei. Darauf wird bibtex dokument.aux aufgerufen und dann nochmal zweimal pdflatex dokument.tex. Erst dann sind die Bibliographieelemente richtig im pdf-file.

    • Texlipse ruft pdflatex und bibtex in den richtigen Reihenfolgen automatisch auf.
    • Texlipse unterstützt sehr schöne Templates und Autovervollständigung für Bibliographie: Im *.bib file "@" tippen und Strg+Leertaste drücken, dann bekommt man eine Auswahl aller möglichen Bibliographielemente angezeigt. Entsprechend im .tex-File "\cite{}" Tippen, dort öffnet die Autovervollständigung eine Liste aller vorhandenen bib-Einträge


Weiterführende Hinweise / Links: